Die Jakobsmühle, die zweite hinter der Teiselsmühle, wurde vom General von Etzdorf zu einem Schloß um 1902 umgebaut und war zu DDR- Zeiten Schulungs- und Erholungszentrum der Handwerkskammer . Ältere Einwohner Gehrens und Besucher werden sich noch daran erinnern, dass vor dem Hauptportal zwei Kanonen postiert waren. Die Jakobsmühle wurde früher als "Eberhard`sche Mühle" von Gehern`sche Mühlenpacht bezeichnet. Auf dem Hof des Schlosses steht eine Gedenktafel, wonach Kaiser Siegesmund im Jahre 1430 den Bedürftigen des heiligen Kreuzes zu Luckau die halbe Mühle vermacht hat.
Nach der Wendezeit stand das Anwesen lange Zeit unbewohnt, Eigentumsverhältnisse waren ungeklärt und die Substanz der Gebäude verschlechterte sich zusehens. Es wurde zum "Dornröschenschloss" und jeder Spaziergänger konnte nur einen mitleidigen Blick darauf werfen.

Anfang der 90-iger erbarmte sich ein Künstler aus dem westlich gelegen Teil des Landes und kaufte das inmitleidgezoge Anwesen. Der selbsternannte "Graf Sinntrotz", wie er sich nannte, machte aus dem Scherbenhaufen doch wieder einen Blickfang für Gehren, wenn auch nicht alle Betrachter mit der "künstlerischen"Gestaltung einverstanden waren.

Das Schloß heute
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